Unter dem Titel „170 Jahre Ende der Roma-Sklaverei“ fand am 19. Juni 2026 eine Tagung zu diesem sonst wenig beachteten Thema im Frankfurter Haus am Dom statt. Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Der Hessische Landesverband Deutscher Sinti und Roma war mit einem Grußwort von Rinaldo Strauß vertreten.

Dr. Esther Quicker führte mit einem Vortrag über die Geschichte der Versklavung von Roma in den Gebieten des heutigen Rumäniens und die mangelnde Aufarbeitung bis heute in das Thema ein.

Im zweiten Teil fanden mehrere Workshops unter Beteiligung verschiedener Roma-Selbstorganisationen statt. Auch MIA Hessen hat einen Workshop mit dem Titel „Dokumentation von Antiziganismus – Einblicke in die Praxis“ angeboten. Darin diskutierten wir mit den rund 15 Teilnehmer*innen unsere Definition von Antiziganismus, gaben einen Überblick über die antiziganistischen Vorfälle in Hessen, stellten das Monitoring von MIA Hessen und diskutierten an MIA Hessen gemeldete Vorfälle.

Im weiteren Tagesverlauf wurden verschiedene Filme gezeigt und diskutiert.

Der Tag endete mit einem musikalisch gerahmten Festakt mit Reden von Silas Kropf (MIA e.V.) und Denis Petrovic, (Amaro Drom e.V.) sowie Laudatios von Filiz Polat (MdB) und Doreen Mölders (Historisches Museum Ffm).