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Diskriminierung sichtbar machen, Antiziganismus bekämpfen!

MIA ist eine zivilgesellschaftliche Melde- und Informationsstelle zum bundesweiten Monitoring von Antiziganismus. Wir sind als regionale Meldestelle für Hessen zuständig. MIA Hessen ist eine Kooperation des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma und des Förderverein Roma. Gemeinsam engagieren wir uns gegen Antiziganismus, für Sensibilisierung zum Thema und für gesellschaftliche Teilhabe. Mit MIA Hessen wollen wir antiziganistische Vorfälle, erfassen, dokumentieren und auswerten, um Diskriminierung in Hessen sichtbarer zu machen, um sie wirksamer zu bekämpfen.

Aktuelles

PMK-Statistik zeigt die politisch motivierten Straftaten zwischen 2013 und 2023. Die Gesamtzahl wächst dabei um etwa das doppelte. Zudem wird zwischen "recht", "links", "nicht zuzuordnen", "ausländische Ideologie", "religiöse Ideologie" und "ausländische Kriminalität" unterschieden. "Ausländische Kriminalität" wird seit 2017 nicht mehr genutzt.

Antiziganistische Straftaten laut PMK-Statistik auf neuem Höchststand. Zahlen zeigen aber nur die Spitze des Eisbergs

05.06.24 | Aktuelles

Pressemitteilung 24.05.2024 MIA-Bundesgeschäftsführer Dr. Guillermo Ruiz Torres: Antiziganistische Straftaten laut PMK-Statistik auf neuem Höchststand. Zahlen zeigen aber nur die Spitze des Eisbergs

Die kürzlich am 21. Mai vom Bundeskriminalamt und dem Bundesinnenministerium vorgestellte Statistik zur politisch motivierten Kriminalität (PMK) 2023 zeigt eine Zunahme der von der Polizei erfassten antiziganistischen Straftaten. Ihre Zahl ist mit

Ein Zwischenstopp bei dem Stadtrundgang

Stadtrundgang des Landesverband Deutscher Sinti und Roma zum Thema Widerstand

16.05.24 | Aktuelles

Gemeinsam mit der Volkshochschule Darmstadt hat der Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Hessen hat am 11. April durch Darmstadt zu dem Thema Widerstand und Bürgerrechte von Sinti und Roma geführt.

Logo der Deutschen Welle

Antiziganismus: Ukrainische Roma werden diskriminiert – MIA im Gespräch mit der Deutschen Welle

15.05.24 | Aktuelles

“Roma-Familien, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten, haben in Deutschland denselben Anspruch auf Unterstützung wie ihre ukrainischen Landsleute. “Aber diese Willkommenskultur ist nicht für Roma da”, sagt MIA-Geschäftsführer Guillermo Ruiz der DW: “Wir haben vom ersten Tag an beobachten können, wie ukrainische Roma in allen Formen diskriminiert worden sind.” Rund 220 Meldungen seien […]

Logo des MiGAZIN

Ukrainische Roma – Geflüchtete in Deutschland massiv benachteiligt – ein Beitrag von MiGAZIN

15.05.24 | Aktuelles

“MIA-Bundesgeschäftsführer Guillermo Ruiz Torres betonte, die alltägliche Diskriminierung zeige sich an einem fehlenden oder eingeschränkten Zugang dieser Menschen zu menschenwürdigem Wohnraum, zu Bildung, Sozialleistungen und zu weiteren Hilfs- und Dienstleistungen. Unter anderem spricht der Bericht von einem diskriminierenden Umgang der Betroffenen durch Polizeibeamte, Mitarbeiter der Deutschen Bahn, in der Verwaltung, in der Sozialen Arbeit sowie […]

Nicole Deeg, Rinaldo Strauß, Christoph Degen, Nico Deeg und Fatima Stieb stehen vor dem MIA Hessen Aufsteller

Vorstellung von MIA Hessen beim Kulturabend zu Erzählkunst und Musik der Sinti und Roma

22.04.24 | Aktuelles

Das Eberstädter Bündnis gegen Antiziganismus blickt auf einen gelungenen Abend in Darmstadt- Eberstadt unter dem Titel „Erzählkunst und Musik der Sinti & Roma — Einflüsse auf die europäische Kultur und Geschichte“ zurück.

Cover des Berichts "Antiziganismus gegen ukrainische Roma-Geflüchtete in Deutschland"

MIA veröffentlicht Bericht zur Diskriminierung von geflüchteten ukrainischen Roma in Deutschland

18.04.24 | Aktuelles

Pressemitteilung: Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA veröffentlicht Bericht zur
Diskriminierung von geflüchteten ukrainischen Roma in Deutschland

Ukrainische Roma, die seit Februar 2022 vor dem russischen Angriffskrieg nach Deutschland geflüchtet sind, erleben direkten, strukturellen und institutionellen Antiziganismus. Dies geht aus einem Monitoringbericht hervor, den die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA am Mittwoch, den 17.04.2024 in […]

Die Logos von MIA Hessen und RIAS Hessen

Presseberichte zum Kooperationsvertrag von MIA Hessen und RIAS Hessen

11.04.24 | Pressespiegel

Am 25.03.2024 haben die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIAS Hessen) und die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Hessen (MIA Hessen) ihre gemeinsame Kooperation schriftlich besiegelt.

HaGalil.com und Kassel mittendrin berichteten.

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Bitte melden Sie uns, wenn Sie einen antiziganistischen Vorfall erlebt oder beobachtet haben. Alle Meldungen werden anonymisiert und vertraulich behandelt. Sie entscheiden, wie mit Ihrer Meldung umgegangen wird. Verifizierte Vorfälle werden systematisiert und ausgewertet. Einige davon dokumentieren wir zudem auf unseren Social-Media-Kanälen - selbstverständlich in anonymer Form.

Vorfälle können in jeglicher Sprache rund um die Uhr sowohl über das untenstehende Meldeformular als auch per Anruf, Nachricht und Sprachnachricht eingereicht werden.

Außerdem können Sie per Email melden: mia-hessen@mia-bund.de

Den Hessischen Landesverand Deutscher Sinti und Roma erreichen Sie unter der Nummer: 0179-7347787
Telefonsprechzeiten: Di.-Do. 10:00-16:00 Uhr

Den Förderverein Roma erreichen Sie unter der Nummer: 0157-37304024
Telefonsprechzeiten: Mo.-Fr. 9:00-13:00 Uhr

Eine kurze Beschreibung des Vorfalls reicht aus, jedoch freuen wir uns auf genauere Angaben. Dabei kann man sich folgende Fragen stellen: Was ist wann und wo passiert? Wie viele Menschen waren beteiligt? Aus Gründen des Datenschutzes bitten wir Sie, hier keine Klarnamen anderer Personen anzugeben.
Wir möchten Sie gerne kontaktieren, um Verständnisfragen zu klären. Bei Bedarf können nächste Schritte für eine weiterführende Beratung besprochen werden.
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MIA ist zuständig für die Bearbeitung der Meldung und verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer Daten im Rahmen der Nutzung des Meldeformulars und einer eventuellen Beratung.

Antiziganismus bekämpfen: Ihre Meldung ist wichtig!

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Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich in Ihrem Fall um Antiziganismus handelt, melden Sie den Vorfall gerne! Wir können alles in einem ersten Gespräch klären und bei Bedarf an entsprechende Stellen weiterverweisen, bei denen Sie weitere Unterstützung bekommen.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir aus Gründen der Datensicherheit keinen direkten Upload von Bild- und sonstigem Material über das Formular anbieten können. Es besteht jedoch die Möglichkeit, etwaiges Material per E-Mail an mia-hessen@mia-bund.de einzusenden.

„Die Bekämpfung von Antiziganismus ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unserer rechtsstaatlichen Verfasstheit. MIA trägt zur Festigung unserer demokratischen Werte bei und fördert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft.“ – Romani Rose