Die Jahresberichte der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Hessen (MIA Hessen) und der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIAS Hessen) zeigen eine extrem hohe Verbreitung und einen starken Anstieg antiziganistischer und antisemitischer Vorfälle in Hessen. Die Einrichtungen stehen jeweils Betroffenen von Antiziganismus und Antisemitismus solidarisch zur Seite, dokumentieren Vorfälle aus diesen Phänomenbereichen nach wissenschaftlichen Kriterien, erarbeiten qualitative Analysen und wollen die Gesellschaft sensibilisieren, Antiziganismus wie Antisemitismus zu erkennen und entgegenzutreten. Auch geht es darum, ein Lagebild zu schaffen, das den alltagsprägenden Charakter dieser Erfahrungen abbildet.
In dieser Veranstaltung beleuchten die Kooperationspartnerinnen RIAS
Hessen und MIA Hessen Auswirkungen von Antisemitismus und Antiziganismus auf den Alltag. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf Vorfällen, die sich im Bildungsumfeld, Wohnumfeld oder Arbeitskontext ereignen.
Ablauf:
- Begrüßung – Dr. Susanne Urban RIAS Hessen / Universität Marburg
- Grußwort – Joachim Brenner Projektleiter MIA Hessen
- Antiziganismus in den Lebensbereichen: Bildung, Wohnen und Arbeit – Leonie Zander und Katja von Auer MIA Hessen
- Antisemitismus in den Lebensbereichen: Bildung, Wohnen und Arbeit – Gabriel Hoppe RIAS Hessen
- Alltagsprägende antiziganistische und antisemitische Vorfälle im Vergleich – MIA und RIAS Hessen
- Kommentare aus den Communities
- Diskussion mit dem Publikum
Wann und Wo?
“Es ist überall …” Antiziganistische und antisemitische Alltagserfahrungen in Hessen
Donnerstag, 3. Dezember 2025, 19 bis 21 Uhr
35037 Marburg, Seminargebäude, Pilgrimstein 12, 2. OG, Raum +2/0050

